20 November, 2014

Der reale Irrsinn

Madness

© hamburgize.com / Stefan Warda


Der benutzungspflichtige Radweg, auf dem das Radfahren verboten ist: Richtig oder falsch? Oder  handelt es sich bei der Verkehrszeichenansammlung bei der "Ballinstadt" vielleicht um eine Verkehrsschilderausstellung?


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17 November, 2014

Kampagne: Radverkehr als Klimaschutz

Campaign: Cycling for climate



"Zusammen ist es Klimaschutz" heißt die aktuelle Kampagne des Umweltministeriums. Im Rahmen der Kampagne werden in mehreren Videoclips Blogger porträtiert, die aus ihrem Bloggerleben erzählen, u.a. Mortimer Graham über Keirin Berlin und Martin Randelhoff über Zukunft Mobilität. Die Kampagne stellt ab dem 1.12. die Themenwoche "Nachhaltiger bewegen" mit weiteren Infos zu Mobilität vor.




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11 November, 2014

Einparken will gelernt sein

Parking has to be learned

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Die Freunde des motorisierten Individualverkehrs fühlen sich gern als die überlegenen Verkehrsteilnehmer, wenn es um Regeltreue geht. Schließlich zahlen sie ja irgendwelche Steuern - wie andere Bürger allerdings auch, haben gar Kennzeichen an ihren Vehikeln und meinen nicht regelmäßig bei Rot über Kreuzungen zu fahren, wie es offenbar Radfahrer machen. Beim Telefonieren am Steuer mit dem Mobiltelefon sind Autofahrer Radfahrern gegenüber im Vorteil. Hinter der Karosserie fällt das Vergehen nicht so leicht auf - es sei denn an der Fahrweise. Und womit sich Menschen in den vierrädrigen Wohnstuben sonst noch so alles ablenken entgeht oftmals den meisten anderen Verkehrsteilnehmern durch den Sichtschutz.


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Sehr viele Karossenlenker haben allerdings gewaltigen Nachholbedarf in der Abstellpraxis. Wird das Einparken in den Fahrschulen nicht mehr ausreichend geübt, oder meinen die überlegenen Verkehrsteilnehmer diese Disziplin nicht mehr regelkonform ausführen zu müssen? Ohnehin sollen ja alle Straßen irgendwie zu eng sein und Parkplätze sollen sowieso nie dort sein, wo sie gebraucht werden. Aber selbst wenn legale Plätze für Stehzeuge im Straßenraum vorhanden sind machen es sich viele Freunde der Wohnstuben auf vier Rädern allzu bequem.


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Radfahrer ärgern sich über falsch oder behindernd abgestellte Vehikel. Denn Radfahrer führen keine schützende Karosserie bei sich. Falls eine Autotür sich plötzlich einem Radler entgegenstreckt, sollte dieser auf jeden Fall einen ausreichenden Abstand zum jeweiligen Stehzeug einkalkuliert haben. Um nicht in der gefährlichen Dooringzone zu radeln kann es daher sogar notwendig sein außerhalb eines Schutz- oder Radstreifens zu radeln.


Kampfparken auf dem Schutzstreifen Schwanenwik

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Seitdem am Schwanenwik ein neuer Schutzstreifen als Ersatz für den vormaligen Fakeradweg angelegt wurde haben Autolenker Schwierigkeiten den vorgegeben Platz für Stehzeuge zu finden. Kaum eines der Stehzeuge steht in den abmarkierten Bereichen. Radler werden durch Stehzeuge auf dem Sicherheitsstreifen zum Schutzstreifen gefährdet. Sie müssen dadurch umso näher zur Fahrbahnmitte am äußersten linken Rand des Schutzstreifens radeln, wodurch sich wiederum nachfolgende Fahrzeuglenker eingeschränkt fühlen.


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Leihradsystem "StadtRAD" soll wachsen

Bike rental system "StadtRAD" to be expanded
Aktualisiert am 12.11.2014
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Hamburgs Leihradsystem "StadtRAD" soll wachsen. Für 2015 sind vierzig weitere Stationen mit 500 zusätzlichen Rädern geplant. Zum einen soll das bisherige Bedienungsgebiet mit zusätzlichen Stationen nachverdichtet werden, so z.B. an den U-Bahnstationen Feldstraße und Gänsemarkt. Zum anderen soll das Bedienungsgebiet um weitere Stadtteile erweitert werden. So soll Harburg zukünftig mit elf Stationen versorgt werden, weitere Stationen in Ottensen, Othmarschen, Bahrenfeld, Eimsbüttel, Eppendorf, Barmbek, Wandsbek und Hamm angeboten werden.

Zum 31.10.2014 hatte "StadtRAD" 1650 Räder an 131 Stationen, 268.000 Kunden und 2.184.000 Ausleihvorgänge in 2014. 

Die Service-Säule der StadtRAD-Station am Paulinenplatz bleibt wegen eines Defekts bis auf weiteres unbenutzbar. Das Display an der Säule wurde in den letzen Monaten mehrfach zerstört, Ausleihvorgänge sind laut BWVI daher nur noch per Smartphoneapp oder sehr umständlich per Telefon möglich. Da die Station aber zu den am stärksten frequentierten Standorten des Gesamtnetzes gehören soll, will der Betreiber den Standort in der jetzigen Form nicht aufgeben.


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09 November, 2014

Fakeradwege an den Landungsbrücken sind Geschichte

Fake cycle tracks at Landungsbrücken are history

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Radfahen vor den St. Pauli Landungsbrücken war in der Vergangenheit sehr mühselig gewesen. Seit wenigen Wochen ersetzen auf beiden Straßenseiten Radspuren die nicht benutzbaren - vormals jedoch benutzungspflichtigen - Fakeradwege. Dadurch können Radler den Bereich zügig und ohne Konflikte mit Fußgängern passieren - ein Erfolg.


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Die gleiche Strecke vor dem Umbau hier klicken


Die Maßnahme ist momentan noch ein einzelstück, denn in beiden Fahrtrichtungen münden die Radspuren auf historische unzumutbare "Radwege". In Richtung Altona führt ein schmales Radwegelchen die Steigung hinauf Richtung Davidstraße, in Richtung Inenstadt sollen Radler am Johannisbollwerk auf den Radweg unter dem Hochbahnviadukt wechseln. Wer jedoch derzeit auf der rechten Fahrspur die Ampel passiert, an der auf die linke Seite der Fahrspuren gewechselt werden soll, und Grünlicht hat, der wechselt nicht auf den benutzungspflichtigen Zweirichtungsradweg, sondern fährt geradeuas auf der Fahrbahn weiter. Bei schwungvollem Tempo ist die Radverkehrsführung mit Wechsel von Fahrbahn auf Radweg in Mittellage kaum wahrnehmbar. Und ortskundige müssten sich auf die linke Fahrspur einordnen und bei Grünlicht von dieser auf den Mittelstreifen abbiegen - für den nachfolgenden Fahrbahnverkehr kaum nachvollziehbar.


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Touristenbushaltestelle vor dem Umbau mit "Radweg"

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Touristenbushaltestelle nach Umbau mit Radspuren

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Leider haben sich unsere "Freunde", die Geisterradler in dem Bereich noch nicht auf die neue Situation umgestellt. Wohl ganz aus alter Gewohnheit nutzen gefahrensuchende Geisterradler auf beiden Straßenseiten die neuen Radspuren im Fahrbahnbereich. 


© hamburgize.com / Stefan Warda


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